Hyaluronsäure im Auge

Die meisten Menschen kennen Hyaluronsäure vor allem als Substanz, die in Cremes oder in Form einer Spritze gegen Falten wirkt. Doch auch in vielen anderen Bereichen wird Hyaluronsäure angewendet, unter anderem bei trockenen oder gereizten Augen.

Heizungsluft und Frost trocknen die Augen aus

Vor allem im Winter leiden viele Menschen unter trockenen, geröteten oder gereizten Augen. Der Grund: Im Winter wird die Luft trockener. Durch frostige Temperaturen hält sich draußen weniger Feuchtigkeit in der Luft. In Innenräumen trocknen Heizungen die Raumluft noch zusätzlich aus. Durch die trockene Luft bekommen viele Menschen spröde und aufgesprungene Lippen oder trockene, zum Teil sogar schuppige Haut. Die Haare laden sich schneller elektrisch auf und stehen störrisch ab. Und auch die Augen trocknen aus. Normalerweise legt sich bei uns Menschen bei jedem Blinzeln ein dünner Tränenfilm schützend und befeuchtend über das Auge. Die trockene Luft entzieht den Augen jedoch kontinuierlich Feuchtigkeit. Dadurch fehlt der schützende Film. Die Folgen sind trockene Augen. Am Auge kann die Austrocknung zu einem Fremdkörpergefühl führen. Man muss ständig blinzeln, ohne dass das Auge dadurch besser befeuchtet wird. Es fühlt sich kratzig an, die Augen brennen oder röten sich.

Hyaluronsäure befeuchtet und beruhigt die Augen

Hyaluronsäure ist dazu in der Lage, sehr große Mengen an Wasser zu binden. Ein Gramm Hyaluronsäure kann bis zu sechs Liter Wasser aufnehmen. Das macht die Hyaluronsäure ideal für den Einsatz am Auge. Bei zu trockenen und brennenden Augen werden häufig Augentropfen mit Hyaluronsäure verwendet. Diese sorgen dafür, dass sich ein stabiler und lang anhaltender Flüssigkeitsfilm auf dem Auge bildet. So wird das trockene Auge mit Feuchtigkeit benetzt. Gleichzeitig ist Hyaluronsäure auch völlig farblos, sodass nach der Anwendung von Produkten mit Hyaluronsäure das Sehen nicht beeinträchtigt wird. Diese Eigenschaften macht man sich aber nicht nur in medizinischen Augentropfen und Augenpflegeprodukten zunutze. Hyaluronsäure ist oft auch in Reinigungs- und Pflegelösungen für Kontaktlinsen enthalten. Sie schützt die Linsen vor dem Austrocknen und hält sie stabil in Form. Augenärzte verwenden Hyaluronsäure nicht nur zur Befeuchtung des Auges, sondern nutzen Sie auch bei Eingriffen und Operationen am Auge.

Hyaluronsäure kann auch von innen auf die Augen wirken

Es gibt eine ganze Reihe von Nahrungsergänzungsmitteln, die Hyaluronsäure enthalten. Nach der Einnahme soll die Hyaluronsäure sich im Körper verteilen und von innen heraus ihre Wirkung entfalten. Das tut sie an unterschiedlichen Stellen: Hyaluronsäure sorgt im Körper dafür, dass Haut und Schleimhäute Wasser speichern können und dadurch straff und elastisch bleiben. Im Knorpel der Gelenke wirkt Hyaluronsäure als „Schmiere“ und hält die Gelenke beweglich. Die Schleimhäute der Nase und die Augen werden feucht gehalten. Das ist besonders im Winter wichtig, wenn trockene Augen und trockene Haut vorliegen. Doch auch generell sinkt der Hyaluronsäure-Gehalt im Körper ab einem Alter von 25 Jahren, mit 40 ist nur noch die Hälfte der ursprünglichen Menge vorhanden. Dadurch neigen viele Menschen dann eher zu trockener Haut, trockenen Augen und Gelenkbeschwerden. Die Zufuhr von Hyaluronsäure kann hier Abhilfe schaffen. Hyaluronsäure kann also nicht nur von außen beruhigend und befeuchtend auf trockene Augen wirken, sie kann das auch von innen heraus tun.

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